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Zu viele Verletzte

Zu Silvester werden jedes Jahr unzählige Menschen durch Feuerwerkskörper verletzt – oft aus purem Leichtsinn. Bei den Betroffenen handelt es sich überwiegend um junge Männer im Alter zwischen 15 und 30 Jahren – aber auch Kinder und Beobachtende werden in Mitleidenschaft gezogen.

Die Verletzungen entstehen meist durch fahrlässige Handhabung oder waghalsige Experimente mit Feuerwerkskörpern. Am häufigsten sind Hände, Ohren und Augen betroffen, oft begleitet von schweren Verbrennungen. Nicht selten sind die Schäden bleibend: Verstümmelung, Amputation, Blind- oder Taubheit.

Tipps für mehr Sicherheit

  • Achte beim Kauf von Feuerwerk auf die CE-Kennzeichnung für Europäische Richtlinien, da das Feuerwerk sonst aus nicht zertifizierter Produktion stammt und unberechenbar sein kann, z.B. kann es vorzeitig explodieren. Das betrifft auch Kleinstfeuerwerk und Wunderkerzen.
  • Halte einen Mindestabstand von 5 Metern zum Feuerwerk und zu anderen Menschen mit Feuerwerk ein.
  • Zünde Feuerwerk nie in der Hand an.
  • Nicht explodierte Knallkörper nicht erneut anzünden. Stattdessen liegenlassen und den Blindgänger nach etwa fünf Minuten mit Wasser übergießen, um zu vermeiden, dass andere sich später dadurch verletzen können.
  • Schütze die Ohren von Babys und Kleinkindern mit Ohrstöpseln, um Knalltraumata zu vermeiden. Klagt ein Kind am Tag danach über Ohrgeräusche, sollte es dem Kinder- und Jugendarzt vorgestellt werden.
  • Kühle Brandverletzungen umgehend mit kühlem (nicht eiskalten) Wasser oder mit einem nassen, sauberen Handtuch.
  • Brandwunden sollten in einer Klinik oder Notambulanz behandelt werden.

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